Meinl Percussion MYO-CAJ Make your own Cajon – Bausatz

Produktbeschreibung

Meinl Percussion MYO-CAJ Make your own Cajon Bausatz im Test

Meinl Percussion MYO-CAJ Make your own Cajon Bausatz TestDieser Meinl Cajon Bausatz ist genau das richtige Modell für Heimwerker mit Bastelerfahrung. Der Bausatz einer Snare Cajon punktet nicht dadurch dass man nichts mehr an zusätzlichen Werkzeugen benötigt, wie es im Konzept ähnlicher Cajon Bausätze vorgesehen ist, sondern konzentriert sich auf geübtere Handwerker und eine hohe Qualität des Endprodukts. Es handelt sich um eine Snare Variante des peruanischen Instruments und liegt damit voll im Trend. Immer beliebter wird die Snare Cajon bei Kennern von Instrumenten für ihre exotisch- rhythmischen Klänge. Meinl hat dabei eine kluge Auswahl an Cajon Bausätzen entworfen, unter denen jeder, vom ungeschickten Hobbymusiker bis hin zum Heimwerker sein perfekt zugeschnittenes Instrument findet. Dieser Cajon Bausatz bietet die Qualitäten, welche sich beide Parteien wünschen.

Optisch ist dieser Meinl Cajon Bausatz hell gehalten, was auch für die Spielfläche gilt. Diese fällt auf den ersten Blick für ungeübte Betrachter daher lediglich durch das zurückhaltende Meinl Logo als solche auf. Dies gilt jedenfalls für das Modell im Naturholz Look. Alternativ ist auch ein baugleiches Modell mit schöner dunkler Maserung auf der Spielfläche erhältlich. Besonders edel wirken auch die großzügig abgerundeten Kanten des fertigen Instruments. Allerdings ist es auch hier stark von den Fähigkeiten des Heimwerkers abhängig wie toll die Cajon später wirkt.

Montageanleitung des MYO-CAJ Cajon Bausatzes von Meinl

Zu Beginn sollte auch hier der Packungsinhalt auf Vollständigkeit überprüft werden. Allerdings hatte Meinl hier in der Vergangenheit keine Kritikpunkte geliefert. Auch bereitlegen muss man sich folgende Materialien:

  • Schraubzwingen (2-4 Stück)
  • Spanngurte (2 Stück)
  • Akkuschrauber oder Schraubendreher
  • Winkelmaß
  • Bleistift
  • Lineal und Zirkel
  • Holzleim
  • Schmirgelpapier
  • Stichsäge oder Bohrmaschine mit entsprechendem Sägeaufsatz

Als Arbeitsplatz empfiehlt sich ein Hobbykeller oder zumindest ein Tisch, den man nicht benötigt, im weiteren Verlauf der Bauzeit. Vor allem für das Aussägen des Schalllochs sollte aber eine nicht Schmutzempfindliche Umgebung gewählt werden, möchte man Holzstaub vermeiden. Es wird außerdem recht viel geleimt. Das heißt empfindliche Oberflächen sollten vor Leim mit einem alten Tischtuch oder ähnlichem geschützt werden.

Zuerst werden zur Montage die Boden-, Decken- und Seitenplatte zusammengeleimt, wobei man sich noch recht einfach auf die Einsparungen im Holz verlassen kann, welche die Richtung vorgeben. Es darf ruhig reichlich Leim verwendet werden. Ein dichtes Abschließen ist für den späteren Klang des Instruments unerlässlich. Anschließend fixiert man das Gebilde zum Trocknen indem man an den beiden äußeren Seiten die Spanngurte darum schlingt. Mit dem Winkelmaß kann an der Innenseite sichergestellt werden dass alles perfekt sitzt. Sollte dies nicht der Fall sein hilft sanfter Druck. Normal ziehen die Gurte selbst aber alles in die richtige Position. Nun benötigt der Rahmen etwas Zeit zum Trocknen.

Später werden die vier Hölzer für den Rahmen ebenfalls am Rand des entstandenen Kastens verleimt. Dazu wird zunächst ein kurzes Holz an einer kurzen Seite mit Schraubzwingen fixiert und danach ein längeres bündig an dem kurzen anschließend. Dabei sollte darauf geachtet werden nicht zu sehr zu spannen um Schäden am Außenholz zu vermeiden. Schließlich soll der Cajon Bausatz später ja schön ausschauen. Hat man mehr als 4 Klemmen zur Verfügung kann auch gleich weiter gearbeitet werden. Sonst lässt man die beiden Hölzer antrocknen und wiederholt den Vorgang an den noch freien Seiten. Dabei ist darauf zu achten, dass die Hölzer auch nach außen hin bündig mit den Seitenplatten sowie Boden und Decke abschließen.

Die Zeiten, die benötigt wird um jeweils 2 oder alle 4 Hölzer und den Leim anziehen zu lassen kann genutzt werden um das Schallloch in die Rückenplatte zu sägen. Hierzu muss exakt die Mitte gefunden und mit der Hilfe eines Zirkels Kreisrund angezeichnet werden, wo man später sägt. Mit einer Stichsäge und etwas Geduld sollte dies keine Probleme bereiten. Für einen Anfang empfiehlt sich ein Loch vorzubohren. Eine Schraube, die komplett durch gestochen wird erfüllt den Selben Zweck. Alternativ kann mit einem Sägeaufsatz für Bohrmaschinen gearbeitet werden. Zeit um mir ruhiger Hand ein rundes Loch hin zu bekommen sollte man sich hierfür nehmen.

Die Hölzer können noch etwas mehr Zeit zum Trocknen bekommen wenn im nächsten Schritt auch die Snare Vorrichtung vorbereitet wird. Hierzu wird das Metall auf dem kleinen Winkelholz festgeschraubt, welches hierfür vorgesehen ist. Danach kann die Cajon dann von den Schraubklemmen befreit werden um auch das fertige Snare Element am Boden in den Winkel hinein zu leimen, den die Rahmenhölzer mit der Bodenplatte bilden.

Schnelles Arbeiten ist gefragt um sowohl die Rückplatte mit Schallloch hinten fest zu leimen und mit Spanngurten in bekannter Art zu fixieren und im Selben Schritt die Snare zu befestigen. Diese muss mit den Metallelementen nach vorne herausschauen, sodass diese später von innen gegen die Spielfläche drücken. Das Snare Element wird vorsichtig mit zwei Schraubzwingen auf engstem Raum fixiert und sollte genau mittig sitzen. Nun sollten Leimreste die auf der Innenseite beseitigt werden, da man später nicht mehr daran kommt, sofern welche ausgetreten sind. Alternativ kann man auch Rückseite und Snare in zwei separaten Arbeitsschritten anbringen. Wobei dann eine Pause zum Trocknen des Leims angeraten ist um das zuvor installierte Element nicht zu verrücken, wodurch es schief antrocknen könnte.

Die Spielfläche wird nun mit der noch offenen Seite verschraubt. Genug Fläche für die Schrauben bieten die eingeleimten Hölzer. Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass das Logo von Meinl an der Unterseite, also beim Snare, liegt. Außerdem sollten Schrauben bei Verwendung eines Akkuschraubers zwar gut angezogen aber nicht überdreht werden. Die Spielfläche bekäme sonst leicht Risse und der Snare Cajon Bausatz wäre beschädigt.

Im zweitletzten Arbeitsschritt werden die Standfüße am Boden angeschraubt. Hierzu nimmt man am besten mit einem Geodreieck Maß. Auch ein Lineal genügt. Danach können dann die Kannten und Leimreste weg geschmirgelt werden und die Ecken durch ausdauerndes aber Maßvolles Schleifen abgerundet werden. Fertig ist eine edel wirkende Snare Cajon, der man den Bausatz nicht mehr ansieht.

Tipp zum Zusammenbau:

Unerfahrene Heimwerker sollten sich Hilfe suchen. Auch für Hektiker ist dieser Bausatz nicht geeignet. Am besten ist es dem Leim jeweils eine ganze Nacht zum Trocknen zu lassen und den Bausatz so über mehrere Tage hinweg zu bearbeiten. Dann erhält man die bestmögliche Cajon. Aber auch das macht doch das „Cajon selber bauen“ auch aus 🙂

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Tipp für Bastler: Clap Corners

Wer den Klang von Clap Corners mag, der kann die Schrauben in den oberen Ecken noch einmal lösen um, jeweils zur Ecke hin, etwas Pappe, etwa von einer Visitenkarte, festzuklemmen und die Schrauben wieder anzuziehen. Der entstandene kleine Spalt bewirkt beim Bespielen der Ecke einen interessanten klang. So hat man drei Klanggegenden zum Bespielen: Weit unten für viel Snare, mittig für wenig Snare und oben für die Clap Corners genannten Spaltecken.

Mehr zu diesem Bausatz finden Sie auch auf der Meinl Webseite.

Unser Testfazit

Ein wirklich enfacher und schlichter Cajon Bausatz aus dem Hause Meinl. Wer keinen großen Wert auf die Vorderseite legt oder diese vielleicht sogar bemalen will, der ist mit diesem Bausatz gut beraten. Vom SOund und Aufbau her steht er den anderen Cajon Bausätzen in nichts nach. Man benötigt allerdings zusätzliches Material zum zusammenbauen (anders als bei dem Deluxe Bausatz von Meinl). Wir vergeben 4,5 von 5 Sternen! Auf jedenfall der Preis-Leistungssieger!